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Weiter hoher Zuwachs in Großstädten bis mindestens 2035 erwartet

Weiter hoher Zuwachs in Großstädten bis mindestens 2035 erwartet

Nach einer Bevölkerungsprognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, wird es in Großstädten in den nächsten 20 Jahren weiterhin einen Bevölkerungszuwachs zwischen 11% und 15% geben. Die Prognose wurde für die Städte Berlin, Frankfurt und München erhoben.

Aktuell hat die deutsche Hauptstadt Berlin ca. 3,5 Millionen Einwohner. Bis 2035 gehen die Forscher des IW von einem Anstieg um 15% aus. Damit würde Berlin auf über vier Millionen Einwohner wachsen. In Frankfurt am Main wird ein Anstieg von 11%, sprich einem Bevölkerungszuwachs von 733.000 auf 814.000 erwartet. Ähnlich stark wie in Berlin ist der erwartete Anstieg in München. Es wird mit einem Wachstum von 14% auf rund 1,66 Millionen gerechnet.

Die Gründe für die erwarteten Anstiege sind vielfältig. Zum einen zieht es immer mehr junge Menschen in die Metropolen um eine Ausbildung zu beginnen, zu studieren oder einen Job anzunehmen. Auf der anderen Seite versprechen sich Senioren in Großstädten eine bessere Infrastruktur für Versorgungsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten und mehr soziale Kontakte. Dazu zieht es immer mehr Arbeitgeber in Großstädte und neue Büro und Gewerbezentren entstehen. Betrachtet man das Durchschnittsalter der Städte Berlin, Frankfurt und München, so erwartet das IW, dass diese Metropolen bald unter dem Schnitt der restlichen Republik liegen wird.

Nach dem IW sind in den kommenden Jahren besonders auf die Bereiche Wohnraum und Infrastruktur zu achten und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Schon jetzt gibt es in diesen Bereichen Nachholbedarf.

Durch den Zuwachs der Metropolen ist davon auszugehen, dass in den direkt umliegenden Randgebieten ebenfalls mit steigenden Bevölkerungszahlen und steigender Nachfrage nach Wohnraum zu rechnen ist.

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